Von 0 auf 7-stellige Umsätze mit Facebook Ads in 2 Jahren

Wachstum mit Facebook Advertising – Uhrwerk

Als sie 2017 starteten kannte sie noch keiner: Weder die Uhr mit dem Berliner Funkturm auf der Sechse, noch die Marke Uhrwerk.Berlin und ganz zu schweigen die beiden Gründer Sebastian und Marlies. 

2 Jahre später sieht dies bereits anders aus. Aus den drei Produkten zum Start der Marke wurden mittlerweile 130 Produkte, die Uhrwerk.Berlin in ihrem Produktportfolio hat. Sie verweisen nach eigenen Angaben 7-stellige Umsätze und haben sich eine beachtliche Markenbekanntheit aufgebaut. Jeder Vierte zwischen 20-35 Jahren kennt Uhrwerk.Berlin. 

Ein beachtlicher Werdegang. Dieser beruht vor allem auf dem geschickten Ausspielen von Werbung auf Facebook und Instagram. Auf den Merchant Inspiration Talks 2019 hat der Shopify Händler und Gründer der Marke Uhrwerk.Berlin uns allen einen Blick hinter die Kulissen gegeben und uns noch einmal mit auf die Reise der Marke Uhrwerk.Berlin genommen. Alles auch noch einmal im Video zu seiner Präsentation zu sehen.

Wie alles begann…

Es klingt schon fast ein wenig nach Bilderbuch-Werdegang: Die beiden Gründer, Marlies und Sebastian, starteten 2017 in der eigenen Privatwohnung. Nach anfänglichen Vorbereitungen ging im Juni 2017 der eigene Online-Shop auf Shopify erstmals live. Damit einhergehend starteten die beiden ihre eigenen Werbekampagnen auf Facebook und Instagram – und hatten nach bereits einer Stunde ihre erste erfolgreiche Bestellung!

Im August, nur 2 Monate nach offiziellem Start, war die erste Kollektion bereits ausverkauft. Sie produzierten nach und bevor das Weihnachtsgeschäft wirklich begann waren sie wieder ausverkauft. Das Weihnachtsgeschäft 2017 viel aus. Die beiden gönnten sich stattdessen einen Urlaub. 

In den folgenden Monaten lief es so gut, dass sie August 2018 wieder ausverkauft waren. Halb so schlimm, die neue Kollektion von Männer Uhren wurde parallel gelaunched, sodass die beiden dieses Mal nicht wieder in den Urlaub mussten. 

Dann kam der Black Friday, der bisherige Höhepunkte in der noch jungen Geschichte von Uhrwerk.Berlin. An nur einem Wochenende konnten die beiden insgesamt über 1.800 Uhren verkaufen (und später verpacken).

Wie schafft man das…?

Die Frage liegt nahe: Wie hat das Uhrwerk.Berlin geschafft? Sebastian zeigt uns in seiner Präsentation die einzelnen Schritte und Learnings vom Anfänger zum Fortgeschrittenen.

Was Uhrwerk.Berlin am Anfang getan hat:

  • Interessen basiertes Targeting
  • Optimiert auf Kauf
  • jede Woche neue Kampagnen, um neuen Content zu kreieren

Take-Away: Auf gar keinen Fall kontinuierlich neue Ads kreieren und die alten Ads abschalten, denn so raubt man dem Algorithmus und Facebook die Möglichkeit aus den generierten Daten zu lernen. Stattdessen: Gut laufende Ads weiter laufen lassen und so die Möglichkeit geben weiter Daten zu sammeln und sich selbst zu optimieren.

Was Uhrwerk.Berlin dann machte:

  • Custom Audiences erstellen
  • Split Tests geschaltet für datengetriebenes Arbeiten
  • Ads länger laufen lassen

Take-Away: Custom Audiences bewiesen sich ideal für Retargetign von Website Besuchern, Warenkorb und Kaufabbrecher. Und: Das längere Laufen lassen der Ads hat sich gelohnt: Es wurden mehr Likes, mehr Daten und optimiertes Targeting generiert.

Weitere Aktivitäten im Anschluss:

  • Verfeinerter & Detaillierter Targeting Funnel
  • Lookalike Audiences mit Fokus auf Pageviews erstellen
  • Budgets stark erhöht
  • Automatische Budget Optimierung, Funnel Struktur, Regelmäßige Monitoring

Take-Away: Die Lookalike Audiences haben sehr gute Erfolge erzielt. Mehr Budget hat nicht immer geholfen. Man sollte, wenn man das Budget steigert bedacht vorgehen. Ansonsten verbrennt man Geld. 

Natürlich entwickeln sich Facebook und Instagram kontinuierlich weiter. Das, was gestern noch funktionierte, kann heute oder morgen bereits schon nicht mehr so recht helfen. Dennoch: Sebastian hat eindrucksvoll bewiesen, dass es in der Tat möglich ist mithilfe von gezielten Ads und kontinuierlicher Optimierung seine eigene Marke aufzubauen und bekannt zu machen. So bekannt, dass mittlerweile jeder Vierte zwischen 20-35 Jahren die Marke kennt und sie ein Unternehmen mit siebenstelligen Umsatz aufgebaut haben.

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